28.09.2009
Pressemitteilung zum Ergebnis der Bundestagswahl vom 27. September 2009
Der NPD-Kreisverband Neu-Ulm/ Günzburg wertet den Ausgang der gestrigen Bundestagswahl als vollen Erfolg. Die Nationaldemokraten konnten mit 2,77 Prozent der Erst- (4483 Stimmen) und 2,15 Prozent der Zweitstimmen (3502 Stimmen) im Wahlkreis 256 Neu-Ulm ihr Ergebnis von der letzten Bundestagswahl ausbauen, wo man 2,4 Prozent der Erst- und 1,8 Prozent der Zweitstimmen auf sich vereinigen konnte. Die Nationaldemokraten behaupteten damit ihren sechsten Platz in der Region knapp vor den Piraten.
Wie schon bei den vergangenen Wahlen lag das Ergebnis in der Region deutlich über dem Bundes- und Landesdurchschnitt der NPD. Bundesweit erreichten die Nationaldemokraten rund 1,5 Prozent, im Freistaat Bayern rund 1,3 Prozent der Zweitstimmen. Der Kreisverband Neu-Ulm/ Günzburg erzielte damit das beste Ergebnis in Schwaben und bei den Erststimmen sogar das zweitbeste Ergebnis in Bayern.
Insbesondere in ländlichen Regionen konnte die NPD einige Achtungserfolge erzielen. In insgesamt 14 Gemeinden erreichten die Nationaldemokraten mehr als drei Prozent unter den Zweitstimmen. In Unterroth und Waltenhausen kam die Partei auf über fünf Prozent der Zweitstimmen. In der Gemeinde Oberrieden im Unterallgäu schaffte man es mit 7,9 Prozent der Erststimmen sogar auf den dritten Platz, haarscharf vor SPD und Grünen.
Der NPD-Direktkandidat im Wahlkreis Neu-Ulm, Frank Hartwig, sagte dazu: „Auch wenn unsere Partei bundesweit leicht verloren hat, bewerten wir den Ausgang der Wahl als Erfolg. Das Ergebnis in den Landkreisen Neu-Ulm, Günzburg und Unterallgäu hat gezeigt, daß unser Wahlkampf ein voller Erfolg war. Erstmals setzte die NPD nicht nur auf Sichtwerbung, Wahlkampfzeitungen und Flugblätter, sondern zeigte mit insgesamt vier Infoständen Gesicht in der Öffentlichkeit. Auch die Werbewirksamkeit unseres Wahlkampffahrzeuges hat sicher ihren Teil zu dem herausragenden Ergebnis beigetragen. Ich persönlich freue mich besonders, daß ich in meiner Heimatgemeinde Ziemetshausen fast vier Prozent der Erststimmen erreichen konnte.“ |